von Björn Eichstädt
Die Kommunikationskampagne für das neue deutsche Rechtschreibportal von PONS, die wir gemeinsam mit PONS und der Berliner Agentur vm-people durchführen, läuft jetzt seit etwa einer Woche – und es wird durchaus berichtet. Klassische Berichterstattung kann man als PR-Agentur dabei wunderbar über das klassische Clipping abbilden und quantitativ messen. Doch wie sieht das mit Social Media aus?
Dankenswerter Weise hat ein weiterer Storymaker-PR-Kunde hier kurzfristig ausgeholfen. Cision, bekannt als Marktführer für Medienevaluation, bietet seit einiger Zeit umfassende Services zur Social-Media-Evaluation. Mit den Auswertungen ist es möglich, die Bereiche Microblogging, Blogs, Foren, Social Networks etc. gezielt zu durchsuchen und Auswertungen zu erstellen. Und unter dem Schlagwort PONS finden sich interessante Ergebnisse, die klar mit dem Start der Social-Media-Kampagne in der vergangenen Woche zusammenfallen. Erste Blogs, die über den Erhalt eines Schulheftes berichteten, bringen den ersten Peak, die weitere Berichterstattung und PR seit Anfang dieser Woche dann einen erneuten Schub.

Auch zeigt sich, dass Twitter (MicroMedia) hier eine tragende Rolle spielt. Und die angeschriebenen Blogs rein quantitativ ebenfalls eine zentrale Kommunikationsaufgabe erfüllen. Andere Social Media und Foren sind bislang in der Kommunikationsstrategie von untergeordneter Bedeutung. Entsprechend tauchen Sie kaum in relevanter Zahl auf.

Hier zeigt sich sicherlich ein Vorteil der PR in Social Media: sie ist extrem messbar.
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Die Frage ist aber doch auch, inwiefern diese Messbarkeit etwas über den Erfolg dieser Aktion aussagt. Im Fall von Pons waren die Reaktionen, sofern ich sie verfolgt habe, sehr positiv. Aber oft ist das Verhältnis von positiver und negativer Kritik ausgewogen. Dann geht es auch nicht mehr nur um Zahlen sondern Beziehungen. Kann man die zahlenmäßig belegen?
Kommentar von Sachar — 30. Juli 2009 um 10:26
Meine Bemerkung geht in die gleiche Richtung: rein quantitative Messungen sind hilfreich aber bei weitem noch nicht das Ende. Insbesondere semantische Auswertungen bringen einen da weiter. Wir machen das standardmäßig zusammen mit Hidden Images in Berlin und konnten da einige schöne Ergebnisse über qualitative und inhaltliche Zusammenhänge dokumentieren.
Kommentar von Carsten Rossi — 30. Juli 2009 um 10:47
Rein quantitative Messung ist sicherlich nur der erste Schritt. Und auch nicht das, was die hier eingesetzte Lösung zu erreichen vermag. Aber: Es liefert mal ein erstes Bild über eine zahlenmäßige Relevanz. Und die ist sicherlich wichtig für den ein oder anderen. Die inhaltliche Auswertung muss aber NATÜRLICH parallel laufen. Vollkommen klar.
Kommentar von Björn Eichstädt / Storymaker — 30. Juli 2009 um 10:51
Auf der quantitativen Ebene wäre natürlich auch ein Konkurrenzvergleich interessant, zumal in der Presseberichterstattung PONS als “Angreifer” auf den “Platzhirsch” Duden dargestellt wird.
Kommentar von Tapio Liller — 30. Juli 2009 um 11:22
@Tapio – also: Wie oft der Duden genannt wurde?
Kommentar von Björn Eichstädt — 30. Juli 2009 um 11:26
Hallo,
auch bei einem Social-Media-Clipping ist es nicht nur interessant, wie häufig ein Thema erwähnt wird, sondern auch von wem. Bei Twitter, wieviele Follower der Schreiber hat, bei einem Blog evtl., welchen Google Pagerank und so weiter.
Denn nicht jede Erwähnung hat die gleiche Reichweiter.
Der PONS-Kampagne wünsche ich weiterhin viel Erfolg.
Grüße
Thomas Pfeiffer (@codeispoetry)
Kommentar von Thomas Pfeiffer — 30. Juli 2009 um 14:41
@Thomas auch das. Hier nur mal als Eyecatcher die reine Entwicklung der Nennungen.
Kommentar von Björn Eichstädt — 30. Juli 2009 um 15:46
[...] ich gestern einen kleinen Beitrag über die Messbarkeit von Social-Media-PR am Beispiel der ersten Woche der von uns PR-seitig unterstützten PONS-Kampagne veröffentlicht [...]
Pingback von Storyblogger » Update: Ergebnisse messen in den Social Media — 31. Juli 2009 um 15:00