Du wirst Dir ein Bildnis machen – oder warum Unternehmen Stories benötigen

Von Marc Voland

Italiener tragen zu jeder Jahreszeit Sonnenbrillen, Schweden sind blond, Franzosen lieben das gemütliche Leben, Deutsche sind gründlich. Natürlich: das sind klebrige Klischees. Aber wir können nicht anders: Sobald wir einer Sache, einem Menschen, einer Landschaft ansichtig werden, bilden wir uns ein Urteil – oder sitzen einem Vorurteil auf. Der Vorteil des Vorurteils: Es reduziert Komplexität auf ein Minimum, so dass man sich nicht die Mühe machen muss, in sorgfältiger Abwägung eine eigene Meinung zu bilden. Wahrscheinlich ein Relikt aus unserer Höhlenzeit: In Situationen, in denen schnell gehandelt werden muss, den Säbelzahntiger im Nacken, bleibt für Abwägung nicht viel Zeit. Je prägnanter und einfacher ein Bild, desto leichter bleibt es haften.


Industriefotografie: Den Menschen im Fokus

von Annegret Linder

Wenn Thomas Ernsting stählerne Maschinen oder anonyme Fabrikhallen fotografiert, steht meistens noch ein ganz anderes Motiv im Fokus seiner Kamera: Der Mensch. Auch deshalb gehört Thomas Ernsting zu den gefragtesten Reportage- und Industriefotografen Deutschlands. Mit seinen Bildern erzählt der Bonner menschliche Geschichten um Maschinen, Werkzeuge und Wissenschaft, festgehalten in einer Momentaufnahme.
Im Kurz-Interview verrät der Industriefotograf allen Storyblogger-Lesern, wie er seine Bilder spannend macht. Und gibt damit auch Tipps für alle, die noch am Fotowettbewerb „Wir l(i)eben Maschinenbau“ von Storymaker und der mav im Rahmen der Stuttgarter AMB teilnehmen wollen.


Wir brauchen Digical Storytelling

von Björn Eichstädt

Digical – ein schöner neuer Begriff, den die Managementberater von Bain & Company da in ihrer aktuellen Studie verwendet haben – er steht für eine Kombination aus Digital und Physical und beschreibt ein Hybridmodell, in dessen Richtung sich ganz viele Branchen bewegen.

 

Waren es vor ein paar Jahren nur ausgewählte Bereiche, so wird der Hybrid immer mehr zur Realität in den allermeisten Geschäftsbereichen und für die meisten Geschäftsmodelle. Früher gab es entweder Warenhäuser oder Online-Shops, heute hat fast jedes Handelsunternehmen neben seinen Niederlassungen auch eine E-Commerce-Aktivität, während immer mehr E-Commerce-Anbieter auch eine physische Präsenz im Real-life bekommen. Bei Storymaker kennen wir das von unseren Kunden Osiander, einem eigentlich klassischen Buchhandelsunternehmen, das neben 30 Buchhandlungen schon seit vielen Jahren immer aktiver und erfolgreicher im E-Commerce wird.

China, die Luxusnische, der Roboterangriff von Google und ein Artikel in brandeins

von Heidrun Haug

Da ist sie wieder: Die Warnung, dass sich China schneller zur Hightech-Nation entwickeln könnte als ihren Mitbewerbern lieb ist. „China treibt massiv hin zu Automatisierung und Lean Production“, warnte Dr. Bernd C.Schmidt von der Beratungsfirma ATKearny auf der Konferenz „Die Fabrik des Jahres“ im April 2014 in Amberg. Die über 200 Berater der Consultingfirma in China haben viel zu tun, berichtet er. Vor allem die großen chinesischen Produktionsfirmen kommen mit dicken Aufträgen, weil sie ihre Prozesse auf Weltstandard bringen wollen. Noch sei ihre Produktion nicht so effizient wie hierzulande, aber mit vielen Produkten sind Haier, Huawei, Lenovo schon Innovationsführer. Die deutschen Unternehmen schmücken sich mit ihrer Hochpräzision und besetzen die teuerste Spitze der Branche. „Aber“, so Schmidt, „in der Luxusnische verzichtet man auf die Masse – das ist gefährlich.“


Reden ist Gold!

von Gina Hardebeck

Der Börsengang chinesischer Unternehmen in Frankfurt wurde zum Desaster. Rund 40 Prozent gaben die Aktienkurse der 15 im Frankfurter Prime Standard notierten Unternehmen aus China seit ihrer Erstnotiz nach, berichtete das Handelsblatt am 6. Mai .

 
Meistens verfahren chinesische Unternehmen nach dem Motto: Schweigen ist Gold. Zwar wird Öffentlichkeitsarbeit in China immer wichtiger, doch die wenigsten Firmen haben Erfahrung im Umgang mit westlichen Journalisten, die ein ganz anderes Selbstverständnis haben, als ihre chinesischen Kollegen. Was müssen chinesische Unternehmen wie Sportartikelhersteller Ming Le Sports und Co. lernen?


Verschiedene Wege führen zum Ziel

von Freya Zabka

Für die Ausbildung zum Kommunikationsexperten, gibt es verschiedene Wege. Ich habe mich für meinen Berufsstart bei Storymaker entschieden. Denn anders als in vielen anderen Agenturen, beinhaltet die Traineezeit hier viele verschiedene Etappen. Ein Jahr lang konnte ich mich in unterschiedliche Bereiche einarbeiten: Von der Content-Erstellung über das Management von Projekten bis hin zu dem Aufbau eigener Medienkontakte. Das Highlight jeder Trainee-Ausbildung ist jedoch die mehrwöchige Hospitanz bei einer Redaktion oder der Kommunikationsabteilung eines Unternehmens. Denn in diesen Wochen kocht kein Storymaker-Trainee Kaffee oder steht am Kopierer. Denn, und das haben wir von Anfang an bei Storymaker mitbekommen, permanente Weiterbildung gehört zu unserem Job wie die Luft zum Atmen.


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Storymaker-Geschäftsführer @beichstaedt interviewt von @klauseck zum Thema Storytelling: http://t.co/NFWH96dZFZ

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@prjournal (BE) danke für's sharen





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