von Katrin Renner
Gute Geschichten brauchen nicht viele Worte. Dass innerhalb enger Vorgaben Szenen, Orte, Menschen und Gefühle entstehen können, ist seit der Erfindung der Haikus bekannt. Nach dem Hype der Handy-Gedichte (vor allem in Japan) stachelt nun Twitter die Kreativität vieler Schreiber an. Auf Twitterlesungen (wie gestern in Hamburg) werden besonders schöne, philosophische, bittere und lustige Posts vorgetragen. Ein paar Kostproben, die das Twitkrit-Team bei ihrer letzten Lesung zum Besten gegeben hat:
Das Kleinhirn möchte bitte aus dem Kinderparadies abgeholt werden (maltewelding)
Tofu heißt ab sofort Scheinefleisch (frank93)
Ich hatte den Herbst eigentlich in gülden geordert. Von „grau mit so komischen Schlieren und insgesamt eher dunkel war keine Rede (ramses101)
Hier gibt’s mehr im sehr unterhaltsamen Video. Ich freue mich auf die neuen Beiträge.
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