von Björn Eichstädt
Dass das mit Bezahlcontent im Netz nicht so toll läuft, das war ja schon länger klar. Dass daraus aber auch Konsequenzen gezogen werden weniger. Nun also machen es Focus und Spiegel vor – und Inhalte werden im Netz noch weniger wert. Wie man allerdings Geld über das Internet verdienen will, das ist bislang weiterhin nicht klar…
Kommentare verfolgen: Kommentar-RSS
Trackback: http://www.storyblogger.de/wp-trackback.php?p=526
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Jul | ||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | |||
Hi Björn,
Geld verdienen im Internet ist sicherlich nicht so leicht. Die wenigsten werden das wohl tatsächlich schaffen. Die meisten der wenigen werden das wohl mit Werbung machen (siehe Google; und Facebook versucht das auch immer wieder). Einige schaffen es mit Inhalten (iTunes, Amazon mp3 – ich meine nicht die Online-Shops, das ist ja klar). Aber so, dass jemand 50 Ct für den Abruf einer Seite zahlt – naja, wohl eher nicht.
Dafür ist das Internet ja inzwischen ganz toll für Kommunikation und so (wie hier auf eurem Blog).
Aber die wenigsten wollen ja im Internet Geld verdienen, sondern mehr mit dem Internet (also Sachen im Internet machen, die andere bezahlen, die ihr Geld gar nicht so sehr im Internet verdienen).
Gruß,
Dusan
PS: Ich hoffe, das ist halbwegs sinnvoll
Kommentar von Dusan Minic — 14. Januar 2008 um 16:33
@Dusan: Der letzte Absatz ist etwas seltsam, aber ich hoffe, dass ich es verstanden habe
Kommentar von Björn Eichstädt — 14. Januar 2008 um 17:04
Dass die Inhalte weniger wert werden, nur weil sie kostenlos verfügbar sind, das würde ich so nicht sagen. Wie Dusan schon schrieb, werden wohl wirklich nur die wenigsten etwas für kostenpflichtige Artikel bezahlen.
Eher wird die Werbung im Umfeld dieser Artikel umfänglich an Bedeutung gewinnen und sich letztlich zu einer Einnahmequelle entwickeln. Anders als bisher mit der Schrotflinte, muss diese Online-Werbung allerdings gezielter eingesetzt werden und für den einzelnen User von Relevanz sein, damit sie sich wirklich rechnet.
Viele Grüße,
Jürgen
Kommentar von juergen_p — 14. Januar 2008 um 21:26
Stell dir vor, es gibt ein Internet und keiner will Geld dafür.
Kommentar von steffi — 15. Januar 2008 um 08:51
Aber wenn die Leute Inhalte suchen, werden die wenigsten Werbung klicken, ob das wirklich funktionieren wird…..
Kommentar von Björn Eichstädt — 15. Januar 2008 um 14:44
Wer sich der Werbung strikt widersetzt und sogar Reaktanz aufweist, bei dem wird es sicherlich nicht funktionieren. Doch die meisten Nutzer können mit gezielter Werbung gut angesprochen werden, wenn sie zu dieser ein hohes Involvement haben. Man kennt es ja von der klassischen Werbung: Wer demnächst eine Digitalkamera anschaffen möchte, der achtet eher auf Prospekte von Media Markt, während er sie bisher ungelesen weggeworfen hatte. Genauso wie er Kamera-anpreisende Internetbanner beachten würde, wo er sie sonst ignoriert.
Zugegeben, für Online-Ableger von Zeitungen wird diese gezielte Werbung etwas schwieriger, als sie z.B. für Google ist. Doch diese Herausforderung der Messung und User-Identifizierung werden Online-Marketing-Dienstleister (wie United Internet) sicherlich bald gewuppt haben.
Kommentar von juergen_p — 15. Januar 2008 um 23:42
[...] Dass es im Netz immer mehr umsonst gibt – das ist ja schon länger bekannt. Nicht nur tolle Applikationen wie Google und Co. Auch Artikel bei Spiegel online und anderen gibt es inzwischen auch im Archiv umsonst. Dass Chris Anderson, Chefredakteur von WIRED und Long-Tail-Erfinder, vor einiger Zeit sein nächstes Buch zum Thema “Free” angekündigt hat, ist fast schon folgerichtig. [...]
Pingback von Storyblogger » Umsonst!!! — 20. März 2008 um 16:54