Events

Barcamp München: Was du wissen solltest

Am 11. und 12. März 2017 hat nach fünf Jahren Pause das Barcamp München (#bcmuc) stattgefunden. Ich war dort, mit Block und Stiften und habe gezeichnet. Für die, die nicht dabei waren und vielleicht sogar noch nie ein Barcamp besucht haben, habe ich hier ein paar wichtige Fragen und Antworten gesammelt.


Muss man wirklich an einem Barcamp teilnehmen?

Ja, das sollte man mal gemacht haben (und bei einem Mal wird es nicht bleiben). Diese Konferenzen mit Themen rund um Digitales, Kreatives und Unternehmertum folgen ganz eigenen Regeln. Jeder ist gleichzeitig Zuschauer und Mitwirkender. Das Vortrags- und Workshop-Programm – also die Sessions – wird zu Beginn von den Teilnehmern bestimmt. Die Atmosphäre ist ungezwungen und offen, man kommt ins Gespräch und lernt sich kennen. Die Inhalte sind äußerst verschieden, in München reichten sie von „Programmieren für Anfänger“ bis hin zu „Umgang mit Depression“. Ich habe diesmal an Sessions zu Pinterest und LinkedIn teilgenommen, die ganz praktische Tipps zur Optimierung vermittelt haben. Highlight war der Vortrag über das Gehirn von Mikka Luster.

Wie entscheide ich mich für die besten Sessions?

Entscheidend für einen kurzweiligen Vortrag ist die Person, erst an zweiter Stelle kommt das Thema. Interessante/r Vortragende/r plus mittelinteressantes Thema ist eine bessere Kombination als umgekehrt. Also komme unbedingt morgens zur Vorstellung, da siehst du, wer was anbietet. Ansonsten: Nach Gefühl.

Was kann ich zu Hause lassen?

Brotzeit, Getränke. Für das leibliche Wohl war beim #bcmuc aufs Vortrefflichste gesorgt.

Sollte ich Block und Stifte dabeihaben?

Ob das für andere funktioniert, weiß ich nicht. Ich habe es beim Barcamp München getan, weil ich es ausprobieren wollte. Ich wollte wissen, was passiert, wenn ich in einem inspirierenden Kontext voller Menschen meinen Block aufklappe. Das weiße Papier, die neugierigen Blicke, die Ungewissheit, was entstehen wird. Ich bekam viel Aufmerksamkeit sowohl vor Ort, als auch auf Twitter und Co. Mir hat das Zeichnen richtig Spaß gemacht und ich werde es wieder tun.


Was kann ich mitnehmen von einem Barcamp?

Abgesehen von den Give-aways der Sponsoren: Inspiration, Ideen, Begegnungen und Kontakte.

Meine drei wichtigsten Erkenntnisse von diesem Wochenende:

  • Kontextwechsel bringt das Gehirn in Schwung. Viel öfter anwenden.
  • Ein heller Lichtstrahl kann zeitgleich Schmerzen mindern. Muss ich mir merken, falls ich mal wem irgendwas einrenken muss.
  • Zeichnen öffnet die Herzen. Auch das eigene.
Mehr lesen:

2 Replies

Kommentar verfassen