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Mazda Europe beauftragt Storymaker mit Magazin für Mitarbeiter

Der Mukainada Spirit, der Wille niemals aufzugeben, das Konventionelle stets zu hinterfragen, zieht sich wie ein roter Faden durch Mazdas wechselvolle Geschichte. Mukainada, der Geburtsort des Gründers Jujiro Matsuda, ist ein Vorort von Hiroshima. In den 1920er Jahren startete Matsuda sein Geschäft – nicht mit Autos, sondern mit der Korkveredelung. In dem steinigen und gebirgigen Terrain Japans hätte man damals ohnehin nicht Auto fahren können. Maschinen für den Bergbau waren die nächste Produktkategorie, die Mazda eroberte, gefolgt von motorisierten Dreirädern. Die Tragödie von Hiroshima verzögerte die Entwicklung, konnte den Innovationsgeist von Mazda jedoch nicht stoppen. Der erste Personenwagen kam Anfang der 1960er Jahre auf den Markt. 1967 schaffte Mazda den Schritt nach Europa. Weltweit beschäftigt das Unternehmen heute rund 46 000 Mitarbeiter und verkauft rund 1,5 Millionen Fahrzeuge.

Ein Hauch des Mukainada Spirit soll künftig auch auf den Seiten des neuen englischsprachigen Mitarbeitermagazins von Mazda Europe sichtbar werden. Storymaker hat Anfang 2017 nach einem Pitch den Zuschlag bekommen, das Magazin auf- und umzusetzen. Neben der Expertise in den Bereichen Automotive, Technologie und japanische Unternehmen überzeugten unsere Content- und Storytelling-Ideen. Neben dem Redaktionskonzept übernimmt Storymaker die Umsetzung mit Hilfe verschiedener journalistischer Formate und einer ansprechenden visuellen Gestaltung, die zur Markenwelt von Mazda passt. Wir baten Nadine Fehring, Koordinatorin PR Corporate Communications bei Mazda Europe, Näheres zu dem Projekt zu verraten.

Nadine Fehring, Koordinatorin PR Corporate Communications bei Mazda Europe


Cornelia Geißler (CG): Frau Fehring, warum brauchten Sie ein neues Mitarbeitermagazin?

Nadine Fehring (NF): Wir haben uns bewusst von unserem Newsletter verabschiedet, der immer einen bunten Strauß von Themen präsentierte, zum Beispiel interne Veranstaltungen, Personalien, oder lokale Aktionen. Unser Gefühl war, dass ein Medium der internen Kommunikation eine inhaltliche Klammer braucht, damit es mehr Wirkung entfalten kann. Wir möchten ein Magazin, das in jeder Ausgabe ein strategisch wichtiges Thema abhandelt – und zwar aus allen nur denkbaren Blickwinkeln.

CG: Um welche Art von Themen wird es in der Publikation gehen?

NF: Das aktuell geplante Heft widmet sich etwa dem Thema Marke. Mit unserer Markenkampagne besinnen wir uns auf die Wurzeln des Unternehmens, die in Japan liegen. Wir möchten Brücken schlagen, möchten das übergeordnete Markenversprechen fassbar und besser verständlich machen, es in die Lebenswelt der Mitarbeiter in den verschiedenen Ländern übersetzen. Wie zeigt es sich im Miteinander, wie in Design oder in unseren Modellen? Wir glauben, dass wir unser Markenversprechen nicht nur nach außen, sondern auch nach innen kommunizieren müssen. Nur wenn wir uns selbst darüber einig sind, wie wir auf dem Markt auftreten wollen, werden wir dieses Bild auch überzeugend vermitteln können.

CG: Welche weiteren kommunikativen Ziele verfolgen Sie mit dem Medium?

NF: Das Mitarbeitermagazin soll Themen so aufbereiten, so dass sie jeder versteht, ob er im Marketing, im Controlling, oder im Bereich HR arbeitet. Wir wollen, dass es Spaß macht, die Geschichten zu lesen. Idealerweise schaffen wir es damit, die Diskussion innerhalb des Unternehmens anzufachen und die strategischen Themen ein Stück weiterzubringen. Wenn das gelingt, ist die Publikation eine gute Ergänzung zu den anderen Kommunikationskanälen, die wir haben.

CG: Ihr neues Magazin soll gedruckt werden und Sie werden es an alle Standorte in Europa verteilen. Ist so ein Printmagazin nicht ein Medium von gestern?

NF: Ich glaube nicht. Ein gedrucktes Magazin ist ein Zeichen von Wertschätzung und Beständigkeit in einer Welt, in der jeder mit der Flut an Informationen kämpft, die über digitale Kanäle verteilt werden. Wir sehen es als Medium, das unsere Mitarbeiter entschleunigt. Sie sollen die Artikel nicht zwischen zwei Emails lesen, oder während sie gerade einen Call haben. Wir möchten, dass der Mitarbeiter das Magazin mit nach Hause nehmen kann, um es dort in Ruhe zu lesen. Bei uns im Unternehmen halten wir auch viel von persönlicher Kommunikation. Dazu passt, dass Mitarbeiter das Magazin Familienmitgliedern oder Freunden zeigen können, um darüber zu sprechen, was bei Mazda gerade los ist.

CG: Warum haben Sie sich für das Angebot von Storymaker entschieden?

NF: Wir hatten das Gefühl, dass Storymaker sich sehr intensiv damit auseinandergesetzt hat, wofür das Unternehmen Mazda steht und auch verstanden hat, wo wir hinwollen. Das inhaltliche Konzept, das wir bekommen haben, war überzeugend und Storymaker hatte sich sehr gut in unsere Zielgruppe – die europäischen Mitarbeiter – hineinversetzt.

CG: Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

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