von Björn Eichstädt
Es ist ein Akt mit großer symbolischer Bedeutung: die Encyclopaedia Britannica wird es künftig nicht mehr gedruckt geben. Ein weiterer Dominostein der breiten Content-Bastion auf Printbasis fällt. Und das nicht nur im englischsprachigen Raum – auch Deutschland, das Land der Dichter und Denker ist im Buchbereich inzwischen schwer getroffen. Zuletzt schloss etwa die Hugendubel-Filiale am Berliner Kudamm – wegen zu teuerer Mieten (was sicherlich in Relation zum Umsatz zu setzen ist). Und auch letzte Bastionen der Print-Ära – etwa die altehrwürdige Sonntagszeitung – fordern inzwischen ihre Leser mehr oder weniger proaktiv zur Flucht vom sinkenden Schiff auf.
von Sandra Lauer, Trainee bei Storymaker
Flüsse gelten als Symbol für die permanenten Veränderungen unseres täglichen Lebens. In der IT-Branche dagegen ist es seit 26 Jahren die CeBIT, die wie keine andere Veranstaltung die globale Technologieindustrie an einem Ort versammelt und zur Schau stellt. Vom 6. bis 10. März konnten Unternehmen und Privatpersonen in Hannover wieder beobachten, zuhören und anfassen, was die Branche an Neuheiten zu bieten hatte. Doch dieser Wandel wird auf der Messe nicht nur präsentiert – er wird ihr auch in vielerlei Hinsicht abverlangt. Hartwig von Saß, der Leiter des CeBIT-Presseteams, beschrieb im Gespräch mit Storymaker drei Bereiche, in denen sein Team diese Veränderungen beobachtet: die Ansprüche der Aussteller, die Kommunikationsarbeit der Messe selbst und die Rezeption dieser Arbeit durch Medien und Publikum.