von Björn Eichstädt
Mal wieder – nach etwas längerer Zeit – kommt ein Beitrag für die Buchrubrik. Und diesmal ist es ein gänzlich unorigineller Titel, um den man derzeit allerdings nicht herumkommt. Das Buch von WIRED-Chefredakteur Chris Anderson ist einfach überall. The Long Tail – Untertitel: Why the Future of Business is Selling Less of More – heißt es und ist in Andersons gleichnamigem Blog ja auch schon vor der Veröffentlichung ausführlich besprochen worden.
von Steffi Wolter
Wer die Entscheidung getroffen haben mag, dass Frau Herman sich von der Tagesschau verabschiedet, sei dahingestellt. Mit ihrer zurück-an-die-Küche-Parole steht sie jedenfalls (so hoffe ich) so ziemlich allein, allein – und falsch sind ihre publizierten Statistiken zu allem Überfluss – oder soll ich besser sagen: zum Glück – auch noch. Komisch. Ich hätte Frau Herman so gar nicht eingeschätzt.
von Björn Eichstädt
Mahnende Worte gab es nach meiner letzten Bahn-Schelte. “Alles gar nicht so schlimm.” “Kaum mehr unpünktlich.” “Macht sich schon.” Nun ja, ich war also unsicher – vielleicht hatte ich das damals etwas schwarz gesehen, weil es so heiß und ich generell genervt war. Also habe ich mir mit dem Update Zeit gelassen.
von Björn Eichstädt
Das Interesse von Unternehmen, in Wikipedia gut dargestellt zu sein, ist nicht wirklich neu. Neu ist hingegen, dass sich auch eine breitere Öffentlichkeit dafür interessiert – und das Thema selbst der Welt einen Artikel wert ist. Und dieser Text zeigt mal wieder, dass das ganze Web-2.0-Thema aus Unternehmensperspektive sehr vorsichtig angegangen werden sollte.
Blogs funktionieren nicht wie Pressemitteilungen und Wikipedia ist nicht die eigene Website. Natürlich sollten Unternehmen, die bei Wikipedia falsch dargestellt werden, eingreifen können, das sollte ihr gutes Recht sein. Aber: Eben nur wenn sie falsch dargestellt werden. Und das ist etwas anderes, als wenn sie so dargestellt werden, wie es ihnen nicht passt. Wahrheit ist selten subjektiv…
von Björn Eichstädt
Der österreichische Entführungsfall hat wahrscheinlich alle Leser entsetzt. Man kann sich das ja kaum vorstellen, acht Jahre lang weggesperrt. Da fröstelt es einen schon beim drüber nachdenken. Doch was jetzt mit dem Opfer getrieben wird, gerade seitens der Medien, wird ihr die Rückkehr in die Freiheit nicht gerade versüßen. Das Ganze nimmt meiner Meinung nach schon wirklich perverse Züge an. So musste ich soeben beim österreichischen Standard lesen:
Suche nach Medienberater für Natascha
Angesichts des Medienhypes braucht das Entführungsopfer dringend Medienberatung – Die Suche nach den richtigen Experten hat begonnen
von Björn Eichstädt
Jetzt hatte ich mir das doch endlich mal eingeprägt. “Mein Vater Erklärt Mir Jeden Sonntag Unsere Neun Planeten.” Ein schöner Merksatz, um sich die neun Planeten unseres Sonnensystems, Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto, einzuprägen. Und jetzt? Haben diese Wissenschaftler einfach beschlossen, dass Pluto kein Planet mehr ist. Hatte man vor kurzem Xena für Aufregung gesorgt, als scheinbar zehnter Planet, schrumpfen wir nun auf acht zurück. Obwohl auch mal zwölf in Aussicht standen.