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Who will rock your search?

Während in Deutschland bis heute die CeBIT alle IT-Schlag- und Blogzeilen beherrscht hat, so bleibt in den USA Google der Liebling der IT- und Finanzmedien. Die Übernahme von Upstartle letzte Woche überzeugte auch die letzten Skeptiker, dass Google nun für den Kampf mit Microsoft gerüstet ist.

Doch halt, ist da nicht noch ’ne andere Firma, die wir beachten sollten? Sollten wir nicht mal rüber zu Yahoo schielen?

Klaus Eck von PR-Blogger hat mich kürzlich mit wunderschönen Flickr Bildern von verschneiten Münchner Biergärten beglückt. Und Flickr gehört seit letztem Jahr zu Yahoo. Ebenso wie del.icio.us (für die, die’s noch nicht wissen: del.icio.us ist im Moment die coolste und kompetenteste Social Bookmarking Site in Nordamerika), das Yahoo noch schnell letzten Dezember erstanden hat. Im Januar folgte dann der Kauf von WebJay, wo Musikfans ihre Lieblingsstücke mit Freunden und jedermann austauschen können.

Und warum sollte sich Google darüber Gedanken machen?

Yahoo hat den Geist der Zeit erkannt. Die Generation der Facebook- und MySpace- Nutzer wird in Zukunft nicht mehr googeln, wenn sie was suchen, sondern mal schnell zu Flickr gehen, um sich das geilste Foto des neuesten iPod Accessory anzusehen. Dann klickt man weiter zu del.icio.us, um nachzusehen, wie andere Gleichgesinnte den neuesten iChic beurteilen. Diese Art der Suche nennt man „social search“.Was sich heute noch nach Zukunftsmusik anhört, wird morgen zur Realität. Und Yahoo wird dabei sein – ganz vorne an der Front. Und Google? Ob der Search-Engine-Gigant da mit mischt, kommt nicht nur auf Google an, sondern vor allem auf unser Suchverhalten!

(Foto von Will Pate über, na klar, Flickr)

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7 Replies

  1. Genau, es kommt auf unser netzln an – und was wir daneben, hauptsächlich oder sonst so machen. Und vor allem darauf, welche Übergänge es zwischen netzln und, sagen wir mal lebln gibt. Wann fange ich denn an zu netzln? Wenn ich den Rechner grad an habe, dran arbeite, was suche. Oder wenn ich dran sitze und was anderes machen will als Schreibeigener zu sein (TOLLE Wortschöpfung. lieber Thomas Kuhn!). Oder wenn ich wissen will, was Björn so neues ausheckt, weil das nicht nur interessant, manchmal spannend, sondern auch was mit GESCHÄFT zu tun hat. Was also ist die Plattform fürs netzln? Google? Yahoo? Storyblogger? Rafat Ali? ich weiß nicht. Vorschlag: Es ist schlicht – der Browser! Am besten Firefox, da kann man die Suchfunktion und anderes gleich integrieren. Und dann noch deine always-on-und anywhere-Hardware Björn und schon kanns losgehen, das netzln und lebln.

  2. Na dann 🙂 Ganz so sehe ichs nicht, aber ich denke auch, dass es eigentlich egal ist, ob Google oder Yahoo oder sonstwer. Denn: Web 2.0 bedeutet für mich auch, dass eine Open Source-Community teilt und teilnimmt an dem, was so läuft. Und eben nicht nur wartet, was so passieren könnte, so wie die:
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,406203,00.html
    Machen versus warten. Der Frühling kann kommen. Mit oder ohne Google…

  3. Alles, worüber wir nachdenken, gibt es schon (alte chinesische Weisheit). Beweis: eine aktuelle chinesische Neuheit, der Longmeng-Laptop, den staatliche Unternehmen für 125 Dollar auf den Markt bringen wollen, sh: http://de.internet.com/index.php?id=2041935&section=Tech-Hardware. Jetzt muß China nur noch einen der zum Verkauf stehenden Teile oder am besten Vodfone ganz aufkaufen, und schon haben wir die aoua-Hardware. Gedacht! Wann wird´s getan?

  4. Sorry, Blogfreunde, wenn ich nochmal diesselbe These/Frage aufwerfe, auf die es mir eigentlich ankam: Durch Web 2.0 (ob’s nun Open Source ist, oder Google, Yahoo, oder Konrads neuer Longmeng-Laptop) verändert sich unser Suchverhalten. Nung gut, vielleicht nicht unseres, aber das der nachwachsenden Generation. Oder googelt Ihr nicht mehr? Zu Konrads Punkt: ich google auch über Firefox und da ist auch mein del.icio.us Button gleich mit integriert. Also alte und neue Suche!

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