Die 6. Welle

von Karsten Eiß

Schon im zweiten Jahr ist er zu einer Institution geworden: Der Deutsche Kongress der Weltmarktführer. Mit sicherem Gespür richten ihn der Süddeutsche Verlag, Dr. Walter Döring, Ex-Wirtschaftsminister von Baden-Württemberg und der Managementexperte Prof. Dr. Bernd Venohr im eher provinziellen Schwäbisch Hall aus, Herz der „Region der Weltmarktführer“. Dort versammelte sich die Crème des deutschen Mittelstandes, darunter viele Familienunternehmen. Selbst Außenminister Westerwelle ließ es sich nicht nehmen, dem Kongress seine Aufwartung zu machen. Storymaker hat zugehört und zählt zu den Sponsoren der Veranstaltung.


Madonnen

von Heidrun Haug

eigentlich ist Schwäbisch Hall (www.schwaebischhall.de) ein Dorf. Wenn da nicht Firmen wie ricaro, KLAFS, OPTIMA und – wieder und wieder – Würth wären.

Alfred Würth dekoriert das Städtchen im Hohenlohischen mit seiner Kunst. Seit letzten Sonntag gehört die Schutzmantelmadonna von Hans Holbein dem Jüngeren dazu. Es hängt in der Johanniterkirche neben einigen Cranachs, ist viel kleiner als ich dachte und anmutig, wunderschön. Vollendete Geometrie, feinste Gesichtszüge, harmonische Farben. Und dann diese Falte im Teppich, die jeder Schwäbischen Hausfrau ins Auge sticht. Grandios!


Warm-up für Weltmarktführer

von Heidrun Haug

70-70-70 ist laut Ex-Minister Dr. Walter Döring die magische Zahl der Weltmarktführer: 70 Prozent sind Familienunternehmen, 70 Prozent haben Hauptsitz in der ländlichen Region und sie sind im Schnitt 70 Jahre alt. So begrüßte er am Vorabend des 2.Weltmarktführerkongresses die Teilnehmer in der Kunsthalle des Schraubenkönigs. Die Eröffnungsreder Reinhold Würth und Bertolt Leibinger, langjähriger Lenker von Trumpf, setzten noch eines drauf: 100 Prozent Bescheidenheit. “Bau dein Hüttlein im Tal” mahnte Würth.


Wander: der erste Einstieg ins globale Social Networking

von Björn Eichstädt

Immer wieder höre ich die Kritik: “Bei Facebook kommt man nur mit Leuten zusammen, die man sowieso irgendwo her kennt.” Oder: “Das Web verengt den Blick, weil es den Zufall ausschließt” (der Klassiker aus der Argumentationsrichtung der Print-Supporter). Und auch wenn man immer wieder entgegen hält, dass dem ja nicht so sei, dass etwa Twitter durch die Suche nach Hashtags oder Keywords das Potenzial bietet, auch neue Leute zu treffen, so habe ich gleichzeitig das ungute Gefühl, dass an der Kritik etwas dran sein könnte. Dass sich die User im Social Web tatsächlich oft ein wenig im eigenen Sumpf bewegen und wenig über den Tellerrand schauen.


Mein Jahresausblick 2012: Das Bild vom großen Ganzen

von Björn Eichstädt

Jetzt ist sie wieder da: die Zeit der zweifelhaften Jahresausblicke. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, mich in diesem Jahr endgültig aus diesem Genre zurückzuziehen. Nicht zuletzt, weil ich kein Freund der gemeinen Thesenhuberei bin. “10 Thesen zu Social Media in 2012″ ist so ziemlich das ausgelutschteste Format, das man sich vorstellen kann. Und: “Mit welchen Thesen ich schon 2010 recht hatte” ist noch viel langweiliger. Vor allem auch, weil viele Annahmen und Voraussagen nicht wirklich dazu animieren, kreativ darauf zu reagieren.


Social Media – a double-edged sword

Social Media Case Study from China

by Celia Wei

Social media allows brands get to know their customers better than ever before. Not only does it offer a quick and easy channel through which brands communicate with their consumers directly, but it also helps brands to adjust their business strategy to the personal preferences of their customers: Like or dislike, what can be better.

However, this double edged sword might also cut those who hold it wrong or who unluckily run into it from the back. Take a look at Siemens, the Chinese blogger Luo has made this German giant life in hell at the moment. And then China Eastern and Coca Cola are also trapped there. Here are more details:


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