von Björn Eichstädt
Gerade eben bin ich über den Rhein gefahren, in Düsseldorf bei Nacht. Davor hatte sie dann wirklich stattgefunden, die “Mal eben um’s Blog”-Lesung des Handelsblatts, unter Schirmherrschaft von Thomas Knüwer. Wie bereits bei Indiskretion Ehrensache angekündigt war die Veranstaltung schon von vorherein als voller Erfolg zu verbuchen. Und tatsächlich: Im nächtlichen Düsseldorf waren wirklich viele Menschen unterwegs, um an der Welt der schreibenden Blogger zu partizipieren.
Wie Subkultur wirkte das. Wie ein Aufbruch, der ein volles Haus sicherstellt, ohne dass wirklich Werbung gemacht werden musste, wie mir Thomas Knüwer nach dem erfolgreich durchgezogenen Abend versichert hat. Klar: Manches hätte besser sein können, etwas professioneller. Aber: Das Ganze hatte auch den Charme des amateurhaften, des nichtkommerziellen Auftritts. Mit Sicherheit ein Happening für so manchen Blogger in Deutschland. Und ein Vorgeschmack auf das, was die Szene noch so erreichen mag. Ich freue mich, hier auf dem Bett meines Düsseldorfer Hotels sitzend, bereits auf das nächste Treffen…
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Mal eben um´s Blog
und wieder zurueck…
Gut wars in Duesseldorf, bei der Handelsblatt-Blog-Lesung mit ix, Modeste, Don Alphonso/Dahlmann, Herrn Knuewer und Frau Nuf, einige meiner Lieblingstexte wurden gelesen, zudem eine sehr schoene Location, sogar inkl. Getraenke/Es…
Trackback von Daggis Leben - Notizen aus der Vorstadt — 23. Februar 2006 um 00:21
ganz im gegenteil: wenn man so eine veranstaltung zu perfekt macht, killt man jeden charme. bloggerlesungen müssen etwas knarziges haben – pannen (die ich gar nicht mal so sehe) dürfen sein. der abend war klasse!
Kommentar von waschsalon — 24. Februar 2006 um 13:37
@waschsalon: So ungefähr hab ich das ja gesagt… es hätte perfekter sein können, aber es hatte eben auch Charme, weil es nicht perfekter war.
Kommentar von Björn Eichstädt — 25. Februar 2006 um 11:10