von Björn Eichstädt
Ein interessanter Gedanke, den ich gerade bei Kollege Klaus Eck vom PR-Blogger aufgeschnappt habe: E-mails könnten bereits ein Auslaufmodell sein. Und tatsächlich ist die Aussage von Travis Katz von MySpace zwar weit in die Zukunft greifend, so falsch aber auch nicht.
Auch ich nutze beispielsweise Xing zunehmend für die Kommunikation mit Kontakten. Das habe ich vor kurzem auch dem prmagazin erzählt, doch schien ich da noch recht einsam mit meiner Meinung. Doch ich bin sicher: Verspamtes E-mailen ist dem Ende nahe. Geschlossene Communities, in denen ich zunächst ein Kontaktanliegen abgeben muss, bilden das echte Netzwerken viel besser ab. Mal sehen, wie lange diese Entwicklung dauert……
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Das glaube ich nicht. Sicherlich bilden sich neue Kommunikationsformen: Wer in einer Community aktiv ist, wird die dortige Plattform eher nutzen als E-Mail. Und junge Leute ziehen bereits jetzt ICQ & Co der E-Mail vor. Das heißt aber noch lange nicht, dass E-Mails ein Auslaufmodell sind. Und alles andere, was sich da noch entwickeln sollte, wird immer mehr oder weniger die Funktionalität einer E-Mail haben (siehe Archivierung und Offline-Zustellung bei Instant Messaging).
Kommentar von Peter Giesecke — 16. Juli 2007 um 13:18
Es soll ja auch Menschen geben, die noch richtige echte Briefe schreiben. Oder Schallplatten besitzen. Zum Glück sterben “alte” Kommunikationsformen nicht aus! So kann sich jeder dort bewegen, wo er sich am wohlsten fühlt.
Ich denke auch, dass sich gerade im beruflichen Umfeld die E-Mail weiterhin durchsetzen wird.
Kommentar von Steffi — 16. Juli 2007 um 14:35
Nee, nee, nicht durchsetzen. Die Zeiten sind wohl vorbei, wo sich etwas durchsetzen wird. Es wird ein Nebeneinander geben.
Kommentar von Peter Giesecke — 16. Juli 2007 um 15:50
Die Email ist tot! Ehrlich – das ganze Gespamme und so, da lob ich mir doch mit Kommentarfunktion zu kommunizieren, so wie hier, oder in Xing, wo die Leute zugestimmt haben, dass wir miteinander reden wollen…. ehrlich.
Kommentar von Björn Eichstädt — 16. Juli 2007 um 15:51
Schreib mir in zwanzig Jahren mal eine E-Mail, ob du recht hattest.
Kommentar von Peter Giesecke — 16. Juli 2007 um 22:10
Es gibt aber doch immer noch Leute, die sich nicht in irgendwelchen Portalen oder Communities aufhalten oder angemeldet haben. Die will ich doch auch noch erreichen können. Und da ist und bleibt die E-Mail für mich das bequemste und schnellste Mittel.
Kommentar von Steffi — 17. Juli 2007 um 09:04