von Steffi Wolter
… und das ist nicht mal symbolisch gemeint! Kaum war hier neulich die Rede vom Viral Marketing, schon hat das Konzept auch die unendlichen Weiten des Weltraums erreicht…
gefunden bei Anke.
Schwäbische Synchronisationen scheinen derzeit im Trend zu liegen; echt witzig auch diese hier:
und hiermit verabschiede ich mich in den Urlaub. See you all in September!
von Björn Eichstädt
Für Google gilt selbst das optimistische Gesetz “Only the sky is the limit” nicht mehr. Dass man nun neben Google Earth auch mit Google Sky den Weltraum erkunden kann, ist erstaunlich. Was heißt erstaunlich… ich bin schlicht begeistert von dem, was das amerikanische Unternehmen so auf die Beine stellt. Aller Bedenken zum Trotz, dass sich Google irgendwann mal die Datenhoheit der Welt sichern könnte.
von Steffi Wolter
Die Sache mit dem Wortschatz
“Um das Hirn fit zu halten”, so erklärte uns Herr Anlauf im Barfußpark (er heißt wirklich so), “hilft es auch, den Wortschatz zu erweitern.” So kann man sich beispielsweise im Falle einer Alzheimer-Erkrankung vor dem Verlust der Sprache schützen, oder diesen zumindest verzögern. Wer einen großen Wortschatz hat, kann sich behelfen, wenn er das Wort für “kalt” vergessen hat: frostig, kühl, eisig, frisch.
Goethe hatte, so ist es überliefert, einen Wortschatz von etwa 90.000 Wörtern, der Durchschnittsmensch hat einen Wortschatz von – je nach Bildungsstand – etwa 6.000 Wörtern. Da kann man also noch ein bisschen an sich arbeiten.
Auch im Alltag – beim Schreiben – hilft es ungemein, einen umfangreichen Wortschatz zu pflegen. Heute erreichte mich die Frage: “Was ist eigentlich die Mehrzahl von Datum?” – Daten, sagt der Duden. Klingt aber nicht schön: “an folgenden Daten bin ich für Sie erreichbar.”
“Schreib doch: Termine”, rate ich. Und freue mich über diese schöne Alternative.
von Aki
Bei Goethe wirft Prometheus den Göttern vor: „Ich kenne nichts Ärmer’s/Unter der Sonn’…“ Doch er hat geirrt, der Mensch toppt alles, oder sollte ich angesichts dieses medialen Zukunftszenarios besser sagen: der “terrestrial Avatar”?
von Steffi Wolter
Die Sache mit den neuen Wörtern
Neue Technologien, neue Gerätschaften, Anglizismen, Generationenwechsel: die Sprache unterliegt dem ständigen Wandel. Es gibt Wörter, die aussterben , es gibt brandneue Wörter und sogar Menschen, die diese sammeln. Witzig wäre es doch, die Neuwortsammler mit den Sammlern von Dingen ohne Namen zusammen zu bringen…
Was also tun, wenn man in einem Text eine Bezeichnung für etwas sucht, die es noch nicht gibt? Umschreiben. Neologismen als solche kennzeichnen – also in Anführungsstriche setzen. Und wirklich nur dann Neuerfindungen einsetzen, wenn sie originell oder irgendwie witzig sind. Verständlichkeit bleibt oberstes Gebot…
von Björn Eichstädt
Spannend, was mit Studien so passiert im Interpretationszyklus. Nachdem wir gestern selber einmal wieder eine Studie mit zugehöriger Presseinformation veröffentlicht haben, die sich mit dem Internetrechercheverhalten von Journalisten auseinander setzt, sind die Ansichten über das Ergebnis bei den Kommentierern doch recht verschieden.
Holger Schmidt von der FAZ meint zumindest in seiner Headline zum Studientext, dass Journalisten keine Blogs nutzen. Klaus Eck vom PR-Blogger leitet hingegen einen Aufruf zu mehr Corporate Blogging aus den Resultaten ab. Beide Interpretationen lassen mich etwas ratlos zurück – meine Sicht ist eher, dass man mit den “Mainstream”-Ansätzen immer noch die meisten Journalisten am breitesten bedienen kann, dass sich allerdings in der Nische viel Potenzial für spezifischere Ansprache entwickelt. Ob das nun auf dem Weg des Blogs, per Video oder Xing ist, das scheint mit relativ gleichberechtigt nebeneinander zu stehen….
von Steffi Wolter
Die Sache mit den Smileys
Die lachenden Satzzeichen feiern 25. Geburtstag!
Elektronische Post ohne die Unterstützung von Emoticons ist heute geradezu undenkbar. Als ob wir uns ohne die Hilfe der kleinen Lächler nicht eindeutig ausdrücken könnten… Die Japaner haben sogar ihre eigenen Gefühlszeichen erfunden: Emojis. Der Vorteil hier: man muss den Kopf nicht schief legen, um sie zu verstehen. <- Hier hätte ich jetzt gerne einen Smiley gesetzt…
Wie ist es aber mit geschäftlicher Korrespondenz? Sind Smileys hier erlaubt? Oder nur in Sonderfällen? Ich selber versuche, bei geschäftlichen Mails auf Emoticons zu verzichten. Es sei denn, mein Korrespondenzpartner fängt damit an. Dann schick ich vielleicht auch einen
oder einen
zurück.
In Chatrooms und Foren gibt es Emoticons in 100 Varianten: wütende, heulende, sich umarmende… Ich finde aber, wenn man sie so inflationär einsetzt, sind sie nervig. Und langweilig. Vielleicht sollten wir doch wieder lernen, unsere Gefühle über die Sprache auszudrücken… Oder sie für uns zu behalten.
von Björn Eichstädt
Ich bin ein Katzenfreund. Selbst Besitzer eines Katers und auch sonst für schnurrende Haustiger zu haben. Deshalb denke ich schon seit längerem über die Anschaffung einer Cat-Cam nach. Eine lustige Idee, wenn auch technisch nicht High-End. Was mich an dieser Geschichte aber vor allem fasziniert ist, wie sehr sie den Longtail-Gedanken unterstützt und zeigt, dass auch kleinste Nischenmärkte im Internet abgebildet werden können. Und dass der Cat-Cam-Erfinder jetzt schon über die Einstellung von Personal nachdenkt… auch das ist ja nur konsequent – denn: er hat mit seinem Produkt die globale Nische der Katzenliebhaber, die sich gleichzeitig für Technik und Web 2.0 interessieren, erreicht. Die Presse sowieso. Schön! Miau!
PS: Sobald ich so ein Teil habe, gibt es hier natürlich Bilder von Arakis Streifzügen.
Und ja, von Nora gibt es auch was Neueres (nicht mehr so neu, aber hier noch nicht gelinkt):
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