von Heidrun Haug
eigentlich ist Schwäbisch Hall (www.schwaebischhall.de) ein Dorf. Wenn da nicht Firmen wie RECARO, KLAFS, OPTIMA und – wieder und wieder – Würth wären.
Adolf Würth dekoriert das Städtchen im Hohenlohischen mit seiner Kunst. Seit letzten Sonntag gehört die Schutzmantelmadonna von Hans Holbein dem Jüngeren dazu. Es hängt in der Johanniterkirche neben einigen Cranachs, ist viel kleiner als ich dachte und anmutig, wunderschön. Vollendete Geometrie, feinste Gesichtszüge, harmonische Farben. Und dann diese Falte im Teppich, die jeder Schwäbischen Hausfrau ins Auge sticht. Grandios!
von Heidrun Haug
70-70-70 ist laut Ex-Minister Dr. Walter Döring die magische Zahl der Weltmarktführer: 70 Prozent sind Familienunternehmen, 70 Prozent haben Hauptsitz in der ländlichen Region und sie sind im Schnitt 70 Jahre alt. So begrüßte er am Vorabend des 2.Weltmarktführerkongresses die Teilnehmer in der Kunsthalle des Schraubenkönigs. Die Eröffnungsreder Reinhold Würth und Bertolt Leibinger, langjähriger Lenker von Trumpf, setzten noch eines drauf: 100 Prozent Bescheidenheit. “Bau dein Hüttlein im Tal” mahnte Würth.
von Björn Eichstädt
Immer wieder höre ich die Kritik: “Bei Facebook kommt man nur mit Leuten zusammen, die man sowieso irgendwo her kennt.” Oder: “Das Web verengt den Blick, weil es den Zufall ausschließt” (der Klassiker aus der Argumentationsrichtung der Print-Supporter). Und auch wenn man immer wieder entgegen hält, dass dem ja nicht so sei, dass etwa Twitter durch die Suche nach Hashtags oder Keywords das Potenzial bietet, auch neue Leute zu treffen, so habe ich gleichzeitig das ungute Gefühl, dass an der Kritik etwas dran sein könnte. Dass sich die User im Social Web tatsächlich oft ein wenig im eigenen Sumpf bewegen und wenig über den Tellerrand schauen.