Ostkreuz fotografiert Shenyang

Von Heidrun Haug aus Shenyang

Jonas Walter hat sich tatsächlich verliebt in diese 8-Millionen-Stadt im Nordosten Chinas. Vier Wochen lang streifte der junge Fotograf der Berliner Agentur Ostkreuz durch Shenyang und hielt seine Eindrücke fest. Er habe noch nie so angenehme Bedingungen erlebt, sagt er vor der versammelten Prominenz der Stadt und in die Kameras der vielen Fotostudenten, die zur Eröffnung der Ausstellung im Museum of Art gekommen waren.  Gleichzeitig besuchte Liu Lihong die deutsche Hauptstadt. “Plattenbauten und Stadtgedächtnis” heißt die Fotoausstellung, die im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung” stattfindet. Shenyang ist nun die 4. Station dieser Imagekampagne Deutschlands. Zwei Wochen lang wird es im Juni eine deutsche Promenade mit Popfestival (Die Lakaien, Doro Pasch, Hohner Akkordeongruppe u.a.) geben. Jonas würde mit seinen neu gewonnenen Freunden dort hingehen und vielleicht ausgelassen tanzen. Dort der Flieger hat ihn schon wieder nach Hause gebracht. “Das war eine wunderbare Zeit”. So schnell verschwinden die Unterschiede, wenn man die Augen und das Herz öffnet.


2 Fälle und 1 Blog

Von Heidrun Haug aus Peking

Chinas Premierminister Wen Jiabao plaudert mit dem A(H1N1)-Patienten per Videoübertragung. Zwei Infektionsfälle hat China inzwischen, den einen Patienten haben sie gestern als gesund entlassen. Zweihundert Chinesen und Ausländer unter Virusverdacht sind in einem Luxushotel in Peking unter Beobachtung. Dazu gehört die 18jährige Zhong Shuang, die in einem Blog nun von der Welt in Quarantäne berichtet. Wie es scheint, nimmt sie es gelassen. Auf “China Daily” erhält man einen ziemlich kompletten Überblick über alle Meldungen zu dem Thema: www.chinadaily.com.cn und bei “Search” den Virusnamen A/H1N1eingeben.


Sonntag in Peking

von Heidrun Haug, Beijing

Peking ist heiß und voll. Nichts wie raus! Wir fahren zirka 100km nach Norden in die Berge. Sobald wir die Autobahn verlassen haben, wird der Verkehr dünner. Die Landstraßen sind eng, aber gut. Nach einer Stunde sind wir im Shéntáng Yù Valley. In den Fluss sind Terrassen gebaut. Hier kann man selber angeln und die frische Beute grillen oder den Service der kleinen Restaurants in Anspruch nehmen. Wir wählen eine Forelle aus, die vor unseren Augen getötet und auf den Grill gelegt wird. Frischer geht es nicht! Die Straße führt uns vorbei an kleinen Dörfer immer weiter in die Berge, hier und da sehen wir ein Stück der Großen Mauer. Touristen gibt es wenige, schon gar keine Ausländer. Entsprechend neugeirig werden wir betrachtet. Am Ende wartet ein Natur- und Felspark auf uns. Blauer Himmel! Also das, was man in Peking so oft vermisst.


China’s PR – Master oder Sklave?

Von Heidrun Haug aus Peking

Scarlet wartet auf mich im Twiggy-Outfit. Sie begrüßt mich herzlich, will meine Hand gar nicht mehr los lassen und ist heiß darauf, viel über PR in Deutschland zu erfahren. Eigentlich heißt sie Cai, Scarlet ist der in China übliche Kunstname für die Kommunikation mit Ausländern; sie ist Redakteurin beim “PR-Magazin”. Die einzige offizielle  PR-Zeitschrift wird herausgegeben vom Außenministerium und ist das Organ des chinesischen PR-Verbandes.


Aus China mal wieder

von Heidrun Haug aus Peking

Erster Eindruck am Flughafen: China nimmt die Schweine-oder-wie-sie-gerade-heißt-Grippe ernst. Auf chinesische Anordnung wird das Flugzeug vor der Landung desinfiziert. Jeder Passagier muss eine Gesundheitserklärung abgeben, welche Länder man in den letzten 14 Tagen besucht hat und ob man Kontakt mit Schweinen hatte. Adresse und Telefonnummer nicht vergessen!

Am Flughafen tragen alle Beschäftigten Mundschutz. Zuerst müssen alle Passagiere durch eine Infrarot-Schleuse, die die Körpertemperatur der Ankommenden misst. Wer Fieber verdächtig ist, darf zum ärztlichen Dienst, der nebenan hinter Vorhängen wartet. Ich habe Glück und darf weiter zur Gepäckausgabe. China hat aus dem SARS-Schock gelernt, keine Frage. Mir kommt es etwas überspannt und hysterisch vor, gerade 2 Infizierte gibt es bislang in der Volksrepublik und andere Länder geben inzwischen Schweine-Entwarnung.


Mit Aliens sprechen – ein ausführliches Interview

von Björn  Eichstädt

In der heute erschienenen Ausgabe unseres Agentur-Newsletters Storyletter findet sich ein Interview mit Dr. Michael Schetsche, Abteilungsleiter am Freiburger Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene, zu Kommunikationssituationen beim hypothetischen Zusammentreffen von Menschen und Außerirdischen.  Da das Thema spannend und das Telefonat mit Herrn Schetsche sehr ausführlich ausgefallen ist, haben wir in unserem Newsletter nur eine verkürzte Version veröffentlicht. Die komplette Geschichte findet sich hier:

Herr Dr. Schetsche, wenn ich einem Alien auf der Straße begegne, wie soll ich versuchen Kontakt aufzunehmen?


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