Twitter-Tool-Denke am Ende – erst Inhalt, dann Kanal

von Björn Eichstädt

Twittertwittertwitter. Kaum ein Thema ist in den letzten Wochen so häufig in PR-Agenturen und zwischen “Medienprofis” diskutiert worden, wie unser aller liebster Microblogging-Dienst. Ja, ich bin auch begeistert von Twitter, microblogge inzwischen sogar über zwei Accounts. Aber: Ich sehe auch die Gefahr, die gerade in der Kommunikationsbranche entsteht: man fängt an sich auf Tools zu konzentrieren. Und die Inhalte geraten dabei allzu gerne in Vergessenheit.


Auf der Flucht – die digitale Avantgarde

von Björn Eichstädt

Ein paar lose Gedanken:

Was macht sie eigentlich aus, die digitale Avantgarde, die manch einer auch mal als “Digital Natives” bezeichnet? Oder noch einen Schritt weiter zurück: Ist die digitale Avantgarde überhaupt gleichzusetzen mit dem Digital Native?

Vermutlich eher nicht, denn der Native zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass ihm die Digitalität eben ins Babybettchen gelegt wurde, während die digitale Avantgarde das ist, was Avantgarde schon immer war: Eine suchende und erkundende Vorhut. Aus Sicht der PR, die diese Zielgruppen erreichen möchte, bedeutet das also: bei der digitalen Avantgarde und den digital Natives haben wir es vermutlich mit zwei ganz unterschiedlichen Typen von Menschen / Zielgruppen zu tun.


Whatever Happened to “Multimedia”?

von Björn Eichstädt

Gegenwärtig stellen wir uns unter Multimedia vor allem YouTube-Videos vor. Der Begriff ist inzwischen derart eng mit Bewegtbildern oder Flash-Animationen verknüpft, dass es schwer fällt, sich von dieser Definition freizumachen. Dabei stand “Multimedia” in den 60er Jahren, in denen der Begriff geprägt wurde, für etwas ganz anderes: Das Zusammenbringen von bildender Kunst, von Musik, Performance, Kino, Tanz und vielem mehr. Die Protagonisten der Counterculture dieser Zeit – John Cage, Andy Warhol, Merce Cunningham und viele andere – bemühten sich darum, die überholten Grenzen der Trennung in Kunstbereiche und Genres aufzubrechen, eine Einheit im Ausdruck zu erzeugen. Auch die frühen Revolutionäre der Computerbewegung und begründer der Cyber-Kultur waren bereits mit an Bord.


Lass andere sprechen

von Katrin Renner

Was hat „Des Kaisers neue Kleider“ mit der amerikanischen Süßigkeitenmarke „Skittles“ zu tun? Ebenso wie der Kaiser läuft Skittles praktisch nackt durchs Internet. Und die Drops-Vermarkter verlassen sich darauf, dass die Bewunderer anerkennend raunen. Die Marke hat keinen eigenen Webauftritt, sondern nur ein kleines Schaltpult, über das man auf Skittles Facebook-Profil, Wikipedia, Skittles Youtube-Kanal und eine Twitter-Suchergebnisliste kommt. Wow! Ich bin echt beeindruckt.
Das sind Vernetzung, Aktualität, Transparenz und Authentizität in Reinkultur.
Die Zukunft hat begonnen.

Aufmerksam geworden via connectedmarketing.de
Nachtrag: Heute berichtet auch der Spiegel über die Kampagne.


facebook


storymakertube


storytwitter

(BE) Wir suchen einen Junior Consultant Digital Communications für den Standort München oder Tübingen. Details hier: http://t.co/RDFRIbn6pV

@social_stephan @ngc6544 @dortmunder_u @jrankl @hirnrinde da findet man kaum jemanden?

(BE) Die PR braucht den Mindestlohn für Praktikanten! Ein Kommentar von @Storymaker-Gründerin Heidi Haug: http://t.co/bDXkbN3BCA





Der Kalender

März 2009
M D M D F S S
« Feb   Apr »
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031