von Björn Eichstädt
Dass viele Unternehmen Google satt haben ist verständlich. Google ist äußerst erfolgreich, schmeißt fast täglich einen neuen, genialen Dienst auf den Markt und vollkommen unverzichtbar. Dabei ist das Image des Unternehmens eher gut, manche haben Bedenken ob der Datenhoheit, aber ansonsten meckert kaum jemand über Google.
Dass das so ist, gefällt wohl Microsoft nicht besonders. Und das wäre auch ok, wenn das Gates-Unternehmen im freien Spiel der Argumente gegen Google antreten würde. Tut es aber nicht – und dass sich PR-Kollegen hier einspannen lassen, tut auch dem Ruf der Branche mal wieder nicht gut…
von Steffi Wolter
Die Sache mit der korrekten Übersetzung
Dass Bedienungsanleitungen oft grausig übersetzt sind, ist ein alter Hut und oft höchst amüsant. Und doch sollte man es sich im professionellen Umfeld zu Herzen nehmen: Texte, die in Fremdsprachen übersetzt (und veröffentlicht!) werden, niemals selber und “hausgemacht” übersetzen. Und seien sie auch noch so klein.
Sonst kommt so etwas dabei raus (gesehen an einem Parkautomat in Pompeji, einem Ort, den jährlich Millionen von Touristen aller Länder und Sprachen besuchen):

den “Ausbildungen folgend”, haben wir dann diesen Hinweis gefunden (der deutsche Satz steht ganz unten):
von Björn Eichstädt
Warum sollten wir uns mit Comicheften oder Second Life beschäftigen? Wieso Avatare erdenken? Oder uns in andere virtuelle Welten flüchten? Nun, weil sie immer mehr auch das bestimmen, was außerhalb des Bildschirms vor sich geht. Denn gezeichnete und errechnete Welten kommen auf dem Weg der Ästhetik zu uns zurück. Wie? Glauben Sie nicht?
Nun dann:
Oder noch schöner das hier (gefunden bei Björn Hasse):
Um die reale Welt von Morgen zu begreifen, brauchen wir Kenntnisse über die virtuelle Welt von heute. So einfach ist das.
von Björn Eichstädt
“Glück” als Schulfach? Toll! Ich bin vom Vorstoß einer Heidelberger Schule begeistert, wirkliche Lebenskompetenz zu unterrichten. Das kommt in der Schulzeit deutlich zu kurz – und ganz ehrlich: Man merkt es den meisten im Erwachsenenalter an. Mehr dazu hier.
Ganz ehrlich: Wenn die Menschen lernen, das zu erkennen, was ihnen gut tut – wenn sie lernen sich in der Gemeinschaft konstruktiv und sinnstiftend miteinander auseinander zu setzen, wäre das nicht großartig? Nur: Kommunikationsberater hätten vermutlich schnell weniger zu tun. Die akzeptable Schattenseite dieser Medaille…
von Björn Eichstädt
Eine Frage, die ich mir immer häufiger stelle. Denn als PR-Berater, der häufig mit IT-Unternehmen spricht, fällt mir immer wieder auf, dass Web 2.0 bei den Technologen immer noch nicht für voll genommen wird. Mit ein Grund, warum sich nicht unbedingt viele IT-Unternehmen im Corporate Web 2.0 hervortun.
Das sieht auch der Informatikprofessor Clemens Cap so, wie hier bei Computerwoche online nachzulesen ist. Ein interessantes Interview.