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100 Tage der Werbung – die Abrechnung

Es ist bereits ein paar Tage her, da haben wir die Aktion „100 Tage der Werbung“ abgebrochen. Leider war das Interesse nicht entsprechend, ein weiteres Durchziehen hätte wohl kaum etwas gebracht. Inzwischen war viel zu tun, deshalb hat sich die Auswertung leider etwas verzögert, dafür auch nochmal eine Entschuldigung Richtung Biggi, die sich sehr engagiert gezeigt hat.

Doch nun ist es soweit, und so wie wir bereits am Anfang angekündigt haben, soll nun das Geld, das wir durch Werbung eingenommen haben, einem guten Zweck zukommen. Leider war der Erlös etwas dünne: 852,78 Euro sind zusammengekommen.

Nun gab es eigentlich nur anderthalb Vorschläge, wohin das Geld jetzt gehen soll. Ich würde mich aber freuen, wenn der ein oder andere abstimmen würde. Und falls noch eine tolle Idee kommt, dann können wir die ggf. auch noch diskutieren, auch wenn das jetzt reichlich spät ist. Wohin also soll das Geld gehen:

1. An die Stand-Up-Initiative

2. An Kiva.org und dann nach dem Repaiment an die Stand-Up-Initiative

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33 Replies

  1. Wenn ich nur abstimmen soll, bin ich für die Stand-Up-Initiative. Allerdings möchte ich noch einen Vorschlag einreichen, der auch einen Bezug zum Netzwerk- und Austauschgedanken hat: An der Kinderklinik Tübingen gibt es den Verein „Hilfe für kranke Kinder“, der u.a. das Projekt „Kranke Kinder ans Netz“ durchführt. Damit wird es Kindern, die lange in der Klinik sein müssen, ermöglicht via Internet mit Familie, Freunden und der Schulklasse in Kontakt zu bleiben.

  2. Finde den Vorschlag von Judith „Hilfe für kranke Kinder“ sehr schön. Tübingen, Netz und Nachwuchs. Gefällt mir.

    Hier noch zwei alternative Vorschläge, um es noch ein bißchen spannender zu machen:
    Herzenswünsche e.V. erfüllt schwerstkranken Kindern ganz besondere Wünsche und realisiert „unrealistische“ Träume.
    http://haensel-gretel.de setzt sich für sexuell missbrauchte Kinder ein.

    Auch wenn es sich etwas langwierig gestaltet – ich finde das super von Euch!

    Liebe Grüße,
    Kathrin

  3. auf jeden fall Kiva.org. würd ich machen, da die idee und zweck sehr gut und wir in unserem fetten westeuropa uns kaum vorstellen können, das das bissl geld (brachte nicht soviel ein sagt du selbst) woanders sehr sehr viel bewegen kann. schon daher ein grund die „wenigen“ euros „aufzuwerten“ 😉

  4. Wie wäre, es, wenn wir persönlich was dazu tun würden? So als ganz persönlichen Beitrag? Damit der Communitiy Gedanke wirklich lebt. Ich geb mal 200 Euro dazu.
    Arnd

  5. Ach Börn, Biggi hat dir ausgerichtet, dass du uns kein Geld zurück überweisen sollst, oder? Also falls du den oben erwähnten Betrag schon um die Summe reduziert hast einfach wieder dazurechnen ..

  6. also was mich angeht, das lag ncht am insistieren sondern mir ist dieses Thema helfen, halt etwas näher, als manches andere und ich bin für Kiva als Dauerengagement, dann haben wir für lange Zeit was zu berichten.Und wenn es geht, weil mein Herz dafür schlägt in Afrika.
    Und was heißt am Ende? Jetzt insistier mal ordentlich und dann schauen wir mal, ob da nicht noch mehr drin ist, oder, wie die Schweizer zu sagen pflegen.!

  7. Ich stimme für Stand Up. Hamoun und seine Initiative haben es nun wirklich verdient. Und können die Summe hervorragend für Behindertenarbeit nutzen.

  8. Ich stimme ebenso für die Stand Up-Initiative. Den Zweck denn sie verfolgen finde ich sehr gut und ich finde diese tolle Arbeit hat es verdient!

  9. Hi,
    ich als sonst stille Leserin bin dafür, dass das Geld an die Stand Up-Intiative geht.
    Zunächst denke ich, dass man dort mit der ja doch nicht allzu großen Summe eine Menge bewirken kann und andererseits finde ich es gut, doch erstmal „vor der eigenen Tür“ zu schauen, wer Hilfe benötigt.
    Ich möchte damit nicht sagen, dass man die Augen vor den Problemen der Welt verschließen soll, keinesfalls. Dennoch denke ich, dass eine solche Entwicklungshilfeorganisation andere Möglichkeiten hat, an öffentliche Fördermittel heranzukommen, als StandUp.
    Ich habe mich auf der Kiva-Seite etwas umgesehen und deren Arbeit überzeugt mich nicht so wirklich.
    Die StandUp Initiative ist für mich jedenfalls besser zu durchschauen.

  10. Hallo,

    ich finde, dass STAND UP es wahrlich verdient hat.
    Solch ein Einsatz, so viel Engagement und ein Thema mit dieser Ernsthaftigkeit
    muss unbedingt unterstützt werden.
    Die Ziele der Initiative und auch sie selbst, haben eine Zukunft.
    Ich hoffe, dass so viele wie möglich die S-Up-I (Stand-Up-Initiative) unter-
    stützen werden.

    Klar, diese Spende sollte die S-Up-I erhalten..

    Aber ich würde sie auch jeder anderen gemeinnützigen Initiative gönnen 🙂

    …………….Mike

  11. und wie wäre es, wenn alle Mitbestimmer jeweils noch einen Fünfziger mit einbringen würden, dann käme doch was Dickeres zusammen, für welche Initiative auch immer oder? Ich denke, daß Björn gerne eine Kontonummer nennen wird und eine Bescheinigung fürs Finanzamt wird ja auch noch zu produzieren sein.Arnd

  12. Auch wenn ich den Eindruck habe, dass die Hälfte der Email-Adressen der Stand-Up-Stimmer nicht funktioniert, hat die Stand-Up-Initiative glaube ich gewonnen. Ich hätte den Kiva-Umweg gut gefunden, aber – das wissen wir seit DSDS – in dieser Umfrage hat die Masse gezählt 🙂

  13. Ich stimme auch für die Stand-Up-Initiative!

    Ich find es schön zu sehen, dass sich ein Selbstbetroffener, nicht einfach da sitzt und sagt „kommt hilft mir“, sondern sich dazu entschlossen hat, anderen zu helfen. Aus diesem Grund sollte wir Stand-Up das Geld zukommen lassen!

  14. Auch ich möchte für die Unterstützung einer Initiative vor der eigenen Haustür werben:
    Im Kinderhaus Französische Allee in Tübingen läuft seit Sebtember ein Projekt zur bilingualen Erziehung von Kindern. Die Kinder lernen Englisch, indem sie einfach im Alltag mit der Sprache in Kontakt kommen. Derzeit arbeiten stundenweise zwei englischsprachige Kräfte im Haus, die mit Kindern und ErzieherInnen ausschließlich Englisch sprechen. Das Ergebnis ist enorm. Über die reinen Englisch-Kenntnisse hinaus entwickeln die Kinder ein Gespür für fremde Sprachen und Kulturen.
    Auch die Eltern von Migranten-Kindern sind von den Möglichkeiten und Chancen begeistert, die dieses Projekt ihren Kindern bietet.

    Derzeit arbeiten wir daran, das Projekt an einer Tübinger Grundschule weiterzuführen. Dort wird es dann einen sogenannten Immersionszug geben, in dem alle Fächer außer Deutsch auf Englisch unterrichtet werden. Das heißt, deutsche und Kinder mit Migrationshintergrund haben gleiche Ausgangsbedingungen: sie alle lernen in einer Fremdsprache.

    Leider sind der Ausbau – Ziel sind drei Muttersprachler – und die Fortführung des Projekts im Kinderhaus aber noch nicht gesichert. Denn es wird nicht von der Stadt (die uns aber durchaus unterstützt), sondern vom Förderverein des Kindergartens getragen und die Finanzierung erfolgt über Stiftungsgelder und Spenden. Bisher ist noch nicht genügend zusammengekommen, um die gesamte Projektdauer von drei Jahren abzudecken. Jeder Euro zählt!

    Also: Wie wär es mit einer Unterstützung dieses Projekts?
    Liebe Grüße,
    Silke Thole

  15. @alle stand up stimmen:
    ihr seid die besten 🙂 ich wusste ich kann auf euch zählen… danke vielmals!!!

    @björn:
    schön dass die stand up-initiative gewonnen hat, deine bemerkung mit den falschen adressen aber möchte ich nochmal kurz ansprechen… wieso versuchst du nicht alle adressen anzuschreiben und auf die antwort zu warten?
    das ergebnis wollen wir aber dann hier lesen 🙂

    liebe grüße,
    stand up-initiative

  16. @stand up-initiative: Ihr habt doch gewonnnen 🙂 Passt schon. Ich hätte mir halt, und das ist als Betreiber des Blogs hoffentlich gestattet, teilweise etwas „inhaltlichere“ Argumentationen gewünscht. Aber Ihr macht da eine gute Sache, deshalb sollt Ihr das Geld auch bekommen. Fair ist fair 🙂

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