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Blogosphärenverlinkung per Schneckenpost

Auch nicht schlecht, was die Kollegen von marketing-blog.biz da veranstalten. Ich schreibe jetzt darüber und bin mir komplett bewusst, dass ich Ihnen in die Falle gegangen bin – so wie es die Blogger sein sollten, die vorgefertigte Edelman-Postings über Wal-Mart in ihrem Blog veröffentlichen. Und ich nenne die Quelle. Es ist: Der Besserwerberblog! Was denn nun? Sag mal endlich worum es hier geht.

Also: Heute habe ich die erste Schneckenpost zum Storyblogger erhalten. Von den Kollegen eben. Die akquirieren ganz ungeniert per Postkarte Verlinkungen. Ein internetexterner Ansatz also. Und? Bei mir hats funktioniert. Hier noch die Motive – und: An den Fließtexten solltet Ihr noch arbeiten.

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12 Replies

  1. genau…soviel Einsatz darf eigentlich auch ruhig belohnt werden. Bleibt zu sagen: nette Idee Kollegen!
    Und gefreut hab ich mich auch tatsächlich über meine Postkarte!
    Wenngleich auch die Bemerkung: „wir freuen uns, uns bald auf Dir zu sehen“ zu allgemeiner Erheiterung in unserem Büro führte!

  2. Wie trackbackt man eine Postkarte?

    Beim Storyblogger scheint der Postmann früher zu klingeln als bei uns. Immerhin hat Björn schon am Vormittag seine Postkarte online gesetzt. Denn auch netzausfall hat Post bekommen. Offline. Vom marketing-blog.biz. Witzig. Ich frage mich nur, wie jetz…

  3. Für Freund Björn Hasse ist definitiv ein Kärtchen auf den Weg gebracht worden (wir wollten ja insbesondere „führende“ Blogger beglücken). Sollte das Kärtchen nicht eingehen: Dann bitte mal prüfen, ob das Impressum noch stimmt oder die Nachbarn des Diebstahls bezichtigen.
    @Bettina: Genauso war das dann wojhl auch gemeint! 😉

    @Storyblogger: Danke!

  4. Wie man einen Blogger glücklich macht

    Wie macht man einen Blogger glücklich?

    Positiv: Man liest sein Blog.
    Komparativ: Man kommentiert auf seinem Blog.
    Superlativ: Man schickt ihm eine Postkarte.

    Ein herzliches Dankeschön an Frank, Heiko, Ralf und Klaus-Martin von marketing-bl…

  5. Wow, ich bin ein Freund! Na, eigentlich ganz einfach: Warum sollte die Karte auch ins Büro kommen – perfekt und passend zum Impressum, gab’s die Karte zum Feierabend im heimischen Briefkasten. Top. Gefällt. Und gleich findet Ihr Euch. Auf mir. 😉

  6. Post aus echtem Papier

    Perun, netzausfall und den Storyblogger hats schon “erwischt”: Mit einer Postkarte (Ja, genau, dieses Ding, das im Briefkasten vor der Tür ankommt, da wo normalerweise die ganzen Rechnungen reinkommen), die explizit an dieses Blog -Re…

  7. Originelle Idee! Ich versuche ja durch doofe Kommentare in Weblogs auf mich aufmerksam zu machen, aber Postkarten sind schon cool.

    Ggf. muß ich mal Briefe oder Pakete verschicken in denen ich eine Offline-Version meiner Webcam und Weblog per CD verteile.

  8. […] Witzige Idee sowas wie “netten Offline-Spam” als Marketing-Gag zur Generierung von Backlinks für einen Blog einzusetzen. Nicht mein Ding, aber anscheinend innovativ genug, um die Blogosphäre controvers diskutieren zu lassen. ganzer Artikel Die Betreiber des marketing-blog.biz (scheint ein OpenBC Fanclub zu sein ;-)) hatten die Idee, Offline-Blog-Marketing per Postkarte umzusetzen. Als ich es gestern in meinem Feedreader gelesen hatte, fand ich die Idee theoretisch ganz interessant, da das Ganze vielversprechend (und neugierig machend) unter dem Themen-Motto: “DIE ENTHÜLLUNG DES GEHEIMNISSES DES DIALOGMARKETING (PHASE I: KUNDENAKQUISE; INITIUM)” angekündigt war. Mein erster Gedanke war: “o.k., ein Grüppchen OpenBC-ler, die ihre anstudierten amerikanischen Marketing-Strategien austesten wollen oder ihrem Guerillia-Guru versprechen mussten, europäisches Blog-Marketing zu revolutionieren – mal schauen, was sie draus machen”. Die Spannung stieg und heute morgen kam das erwartete Blogosphären-Echo über meinen Reader aus allen Ecken … Habe selber keine der Postkarten bekommen (Danke ;-)), war aber schon etwas “verwirrt”, als ich dann bei Anke Gröner (deren Blog gerade nicht erreichbar ist – spricht für den Marketing-Effekt der Aktion, wobei in diesem Fall eher negativ ;-)) den Inhalt der Karte gelesen habe. Habe selten so einen lieblos hingeklatschten und sinnfreien Quatsch gelesen! Ich war enttäuscht, da ich mir nach der ersten Neugier, auch aufgrund des Blog-Mottos “Besserwerben”, in irgendeiner Form entweder etwas witziges oder tatsächlich Informatives als Postkarten-Inhalt vorgestellt hatte … 🙁 Schade um die Phase 1 der Kundenakquise, so wird das glaub nix Langristiges mit der Nachbarin … Sobald bloggen in “good old europe” den Mainstream erreicht, und auch große Firmen aus dem Blog-Winterschlaf erwachen, wird es leider wohl sowieso “Normalzustand” werden, auch offline per Briefpost von denen mit “Marketing Maßnahmen” und anderen “Nettigkeiten” zugeballert zu werden. Scheint leider unausweichlich – hoffe daher aber auch, daß bald sowas wie ein Blog Mainstream-Business und eine Blog Underground-Szene entsteht. Sobald aus “Klein-Bloggersdorf” die geschäftlich orientierte “Groß-Bloggersstadt” wird, beginnt die Stadtflucht – hoffentlich bleibt Klein-Bloggersdorf ähnlich wehrhaft wie die das “Dorf der Verrückten” und unbeugsamen Gallier … 😉 Aus genau der Überlegung heraus habe ich mir letzte Woche ne neue Domain angemietet, um auch mal “unbelastet” von meinem (zugegeben, aus Suchmaschinen-Marketing Gründen gewähltem) Blog-Namen auch querbeet privat bloggen zu können, ohne einen virtuellen “Marketing-Makel” mit mir rumschleppen zu müssen. Ist momentan allerdings noch ne WP-Dreispalter Bastel-Baustelle … Ob die momentane Zielgruppe für die Marketing-Idee überhaupt geeignet ist, möchte ich etwas bezweifeln, da das ursprüngliche “Klein-Bloggersdorf” auf Marketing- und Business-Blogs allgemein nicht gut zu sprechen ist und meist “eher zurückhaltend” bis “verschreckt” darauf reagiert. Die Aktion scheint aber tatsächlich noch (zumindest etwas besser) zu funktionieren als der Shortcut per Spam-Mail, da einige der bekannteren “Wichtig-Blogger” (vielleicht schon in Vorbereitung auf den auch in Deutschland kommenden Blog-Mainstream und die erwarteten Werbe-Umsätze ;-)) positiv auf die Postkarten-Aktion reagiert haben? Wenn ich mir die Kommentare bei den Initiatoren anschaue, scheint es für einige Dauerblogger tatsächlich spannend zu sein, mal wieder “echte” Post zu bekommen – egal ob was Sinnvolles drinsteht oder nicht – merkwürdig, merkwürdig? Reine Spekulation: optimale Online-Kommunikation hat vielleicht den Nebeneffekt der sozialen Offline-Isolation? Anders kann ich mir momentan spontan nicht erklären, wie eine so sinnfreie Werbe-Postkarte als superlativer oder positiver Marketing-Versuch (nach dem Motto: Spam sieht anders aus) gewertet wird? “Nette Postkarten” bekomme ich schon von vielen Online-Shops (von daher nichts wirklich Neues, nur weil es jetzt von nem Blog kommt) bei denen ich einmal bestellt habe – und dann wenigstens meist noch in Verbindung mit nem tatsächlichen Mehrwert (Gutschein, Prozente, Aktionen etc.). Nichtsdestotrotz, ist und bleibt für mich unerwünschte Briefkasten-Werbung und damit Ablage P – ich schlage mich auf die Seite der unbeugsamen Gallier, auch wenn ich aus Marketing-Gründen in eigener Sache (Trackback) einen Backlink für die Initiatoren spendiert habe … 😉 […]

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