Sonnenstich?

Da hat die Chefredakteurin der Frauenzeitschrift “Petra” wohl ein bisschen zu lang in der Sonne gelegen. Oder sie hat sich einfach blenden lassen. Andere naheliegende Wortspiele kämen bestimmt auch noch zum Zug, wenn ich mich noch weiter mit dem Einstieg des Kurztextes beschäftigen würde. Doch es geht darum: Die Petra hat eine Pressesprecherin einen Artikel schreiben lassen und, nachdem es aufgeflogen ist, von überhaupt gar gar nichts gewusst. Dabei hätte die PR-Frau des Bahamas-Tourismusverbandes meiner Meinung nach als Expertin für einen solchen Artikel durchaus zur Verfügung stehen können. Allein: Das zu verschleiern – oder auch nur den Verdacht aufkommen zu lassen – ist das Problem. Das sollte auch der “Petra” klar sein. Und auch dieser Einschätzung schließe ich mich an.


Gegenwärtig: Die Social Software

Da sind sie wieder: Die Social Software, das Web 2.0, all die guten alten Bekannten. Diesmal in der neuen Ausgabe des Online-Magazins “Die Gegenwart”. Da gibt’s Artikel, Interviews und alles, was das Herz begehrt.


Das Weblog des Dorian Gray

Meiner Meinung nach gibt es zu viele Studien. Und vor allem zu viele, die bestätigen, was sowieso schon jeder wusste. Etwa die neue Blogger-Umfrage der PR-Agentur Edelman und des Blogsuchmaschinenanbieters Technorati, deren Ergebnisse so zusammengefasst werden können: Blogger stellen sich gerne selbst dar, manche sind sogar latent egomanisch. Die Studie fand ich heute bei Horizont. Und die Resultate sind nun wirklich nicht verblüffend: 34 Prozent der Befragten wollen ihre Kenntnisse darstellen, 32 Prozent ihre Gedanken zu Papier (sic!) bringen , 20 Prozent suchen eine Verbindung zu anderen. Wobei letztere mal lieber hier schauen sollten. 821 von vielen Millionen Bloggern wurden befragt. Nun ja, wenn es das Thema weiter nach vorne bringt, will ich mal nichts sagen. Der Beitrag könnte sonst noch zur Selbstdarstellung werden. Ach ja, hier noch ein typischer Blogger:


Web 2.0 in Printform

Schnöde Reklame soll das nicht sein. Aber einer guten Zeitschrift wie DE:BUG kann man auch mal ein paar positive Zeilen opfern. Vor allem, wenn die seit Freitag eine Ausgabe am Kiosk stehen hat, die sich vornehmlich mit dem Web 2.0 beschäftigt und all seinen Begleitumständen, wie etwa den Weblogs. Also kaufen! Natürlich nur dann, wenn man sich für die aktuelle Entwicklung des Internets interessiert.

Gefunden am Kiosk und im Weblog von Conosco. Und nun hat auch der Spreeblick einen der Beiträge im englischen Original veröffentlicht. Und alle hauen sich schon wieder, weil Web 2.0 eben doch nicht das ist, was es ist.


Und ewig lockt das Weib

Das klingt mal wieder nach echter Negativ-PR – und noch schlechterem Geschäftsgebahren: Match.com ist eine dieser Online-Singlebörsen. Und natürlich haben die, so wie alle anderen in diesem Business, unglaubliche Erfolge. Denn, mal ganz ehrlich: Seit es Online-Singlebörsen gibt, kennen wir alle ja niemanden mehr, der Single ist oder in einer nicht wirklich positiv verlaufenden Beziehung steckt. Und der Kindersegen erst! Alles dank online! Doch jetzt senkt sich ein dunkler Schatten über die Internetkuppler. Denn: Match.com hat angeblich eigene Angestellte als Lockvögel eingesetzt. Und die sahen wahrscheinlich alle so aus (aber natürlich gar nicht in echt):


BILD Dir Deine Meinung

Komplizierte Werbung für ein einfaches Produkt führt meist nur zu Verwirrung. Und so scheint das auch bei der neuen Kampagne von Jung von Matt für die Bild-Zeitung zu sein. Ich gebe Thomas Knüwer vom Handelsblatt da vollkommen recht. Denn wenn man an dem Plakat vorbeifährt, denkt man zunächst tatsächlich: “Super, vom wem ist denn die Kampagne”.

Allein: Das war nicht die Intention der Macher. Ich hatte mich nämlich über etwas anderes gefreut, als intendiert war. Nun ja. Das zeigt eben wieder eines: Die Message muss einfach und klar verständlich sein. Egal ob bei Werbung oder in der Pressearbeit.


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@social_stephan @ngc6544 @dortmunder_u @jrankl @hirnrinde da findet man kaum jemanden?

(BE) Die PR braucht den Mindestlohn für Praktikanten! Ein Kommentar von @Storymaker-Gründerin Heidi Haug: http://t.co/bDXkbN3BCA

(BE) Mindestlohn für PR-Praktikanten problematisch? Hallo? Ein Kommentar von @Storymaker-Gründerin Heidi Haug: http://t.co/bDXkbN3BCA





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